Romeo.Julia.

Am 28. April 2018 wird unser neues Education-Projekt seine Premiere erleben. Mit diesem Projekt – dem 9. seit Beginn unserer Education-Projekte – betreten wir gewissermaßen Neuland: Shakespeares berühmtes Drama »Romeo und Julia« bietet zwar – begleitet von Prokofjews gleichnamiger Ballett-Musik – die Ausgangsbasis, die Texte werden jedoch durchweg von heutigen Jugendlichen geschrieben. Sie drücken deren Gefühle, ihre Sehnsüchte, Leidenschaften Zweifel, Ängste und Hoffnungen aus: Romeo und Julia heute. Während mehrerer Wochen werden Schüler aus verschiedenen deutschen und polnischen Schulen unter Anleitung erfahrener deutscher und polnischer Autoren Texte schreiben, diskutieren, überlegen, entwerfen, verwerfen, ändern, streiten, neu denken – die spannenden Ergebnisse sind zur Premiere im Frankfurter Kleist Forum zu erleben.

Das Projekt kann durch den sprachlichen Schwerpunkt neben Musik und Theater auch im Deutsch- bzw. Polnisch-Unterricht durchgeführt werden. Die beteiligten Lehrer wie auch die Schüler erhalten eine praktische Einführung in die Didaktik des szenischen Schreibens, die sie auch nach dem Education-Projekt anwenden können. Weitere wichtige Ziele des Prozesses sind: Verbesserung des schriftlich-künstlerischen Ausdrucks, Erwerb von Lese- und Präsentations-Kompetenz sowie sozialer Kompetenzen durch die Projektarbeit, Steigerung des Selbstbewusstseins und Reflexion der eigenen Rolle(n) innerhalb der Gesellschaft.

Die Begegnung mit professionellen Autoren soll den Schülern zugleich einen Einblick in die künstlerischen Möglichkeiten im Umgang mit Sprache vermitteln, den sie bisher so in der schulischen Bildung nicht erhalten. Zudem entsteht durch Einbeziehung polnischer Schüler das interessante Experiment eines zweisprachigen Stückes.

Das ist allerdings »nur« der erste Teil des Projektes: Im November 2017 liegt der erste Stückentwurf vor, den die fünf Autoren aus den einzelnen Schüler-Texten geformt haben, im Januar 2018 dann das gesamte Stück. Nun gilt es für die Schüler, dieses Stück in Zusammenhang mit Prokofjews Musik in Bewegung und Aktion umzusetzen. Geprobt wird dafür zuerst in einzelnen Gruppen in den jeweiligen Schulen, später dann werden die einzelnen Szenen in Wochenend-Workshops zusammengefügt. Parallel laufen Kostüm- und Videoworkshops, in denen die Schüler ihre eigen Kostüme entwerfen und am Computer das Bühnenbild dazu.

Dann wird es ernst: Am 23. April 2018 beginnen im Frankfurter Kleist Forum die Endproben, bevor sich am 28. April der Vorhang zur großen Premiere hebt!


 
 
 

      UNSER NÄCHSTES KONZERT


Freitag, 15. Dezember 2017,
19.30 Uhr
Friedenskirche Potsdam


Benefizkonzert »Familien in Not«

Ignaz Biber
Battalia
Paul Huber
Hackbrettkonzert
Joseph Haydn
Sinfonie Nr. 83 g-Moll »La Poule« Hob. i:83


Christoph Pfändler, Hackbrett
GMD Howard Griffiths, Dirigent


 


WUSSTEN SIE SCHON?